Archiv der Kategorie: Uncategorized

Das Deutsch-Chinesische Sommerfest für Jugendliche ist wieder da!

Vom 17.08.2018 bis zum 19.08.2018 findet das 3. Deutsch-Chinesische Sommerfest für Jugendliche in Berlin statt. In diesem Jahr wird der Veranstalter Bambuspforte e.V. – Gesellschaft für Deutsch-Chinesischen Kulturaustausch wieder ein vielfältiges Programm anbieten. Insgesamt werden sich über 10 deutsche und chinesische Institutionen mit ca. 200 Kindern und Jugendlichen in der deutschen Hauptstadt Berlin treffen.

Das dreitätige Programm umfasst  spannende Workshops, Kunstprojekte, sowie eine Eröffnungsfeier und ein Abschlusskonzert mit buntem Bühnenprogramm, bei denen die Kinder und Jugendlichen aus beiden Ländern die Möglichkeit bekommen, sich ganz ungezwungen kennen zu lernen und einmalige interkulturelle und internationale Erfahrung zu sammeln.

In der letzten Ferienwoche erwarten wir Euch zu dem freundschaftlichen und interessanten Sommerfest!
Herzlich willkommen!

1. Eröffnungsfeier mit Ausstellung

Zeit: 17.08.2017 (Fr.) 15:00-18:30
Ort: Admiralspalast, Studio
Friedrichstraße 101, 10117 Berlin
Eintritt: 7,00 Euro, freier Eintritt für Kinder unter 12 Jahre alt
Ticketsvorverkauf: Ticketsmaster
Reservierung: reservation@bambuspforte.de

Weitere Info >>

2. Kunstprojekt „Meine Berliner Mauer“

Zeit: 18.08.2018 (Sa.) 09:00-12:00
Ort: Gedenkstätte Berliner Mauer
Bernauer Str. 113, 13355 Berlin
Kostenlose Veranstaltung
Anmeldung erforderlich bis zum 10.08.2018
Anmeldung: reservation@bambuspforte.de

Weitere Info >>

3. Klavierworkshop

Zeit: 18.08.2018 (Sa.) 09:30-12:30
Ort: Joseph-Joachim-Konzertsaal der Universität der Künste
Bundesallee 1-12, 10719 Berlin
Kleine Gruppenunterricht mit 6 Personen
Anmeldung: reservation@bambuspforte.de
Anmeldungsfrist: 10.08.2018

Prof. Martina Bauer und Prof. Kristina Bauer

Prof. Thomas Menrath

Weitere Info >>

4. Klavierwettbewerb

Zeit: 18.08.2018 (Sa.) 14:00-18:00
Ort: Joseph-Joachim-Konzertsaal der Universität der Künste
Bundesallee 1-12, 10719 Berlin

Jury: Frau Prof. Anette Rennert, Frau Prof. Marina Bauer, Frau Prof. Kristina Bauer
Bemerkung: Genaue Infos zur Anmeldung bitte hier die PDF-Datei runterladen.

Leiterin der Jurygruppe: Prof. Anita Rennert

Weitere Info >>

5. Gemeinsames Malen, Gegenseitiges Inspirieren

Zeit: 18.08.2018 (Sa.) 15:00-18:00
Ort: Gedenkstätte Berliner Mauer
Bernauer Str. 113, 13355 Berlin
Kostenlose Veranstaltung
Anmeldung nicht erforderlich

Weitere Info >>

6. Abschlusskonzert im Roten Rathaus

Zeit: 20.08.2017 (So.) 16:00-18:00
Ort: Festsaal im Roten Rathaus
Rathausstraße 15, 10178 Berlin
Freier Eintritt
Anmeldung erforderlich
Anmeldung: reservation@bambuspforte.de

Weitere Info >>

Wir freuen uns auf Euch! Schöne Sommerzeit!

Veranstalter und Partner

Das 6. Deutsch-Chinesische Kulturfestival Berlin – Motto “她·sie”

Das diesjährige „Deutsch-Chinesischen Kultuerfestival Berlin bringt ca. 100 deutsche und chinesische KünstlerInnen zusammen, die sich in unterschidlichsten Warbeiten dem Motto „她 – Sie“ widmen

Bereits zum 6. Mal findet in diesem Jahr das „Deutsch-Chinesische Kulturfestival Berlin“ statt. Vom 26. April bis zum 6. Mai 2018 kommen fast 100 deutsche und Künstlerinnen und Musikerinnen in Berlin zusammen und beschäftigen sich auf ganz unterschiedliche Arten mit dem diesjährigen Motto „她 – Sie“. Während den elf Tagen des Festivals sind ihre Arbeiten bei insgesamt elf Veranstaltungen zu sehen. Das vielseitige Programm umfasst Konzerte, Malerei- und Fotografieausstellungen sowie Lesungen wie auch Formen traditioneller chinesischer Volkskunst. Dabei arbeiten deutsche und chinesische Künstlerinnen zusammen, indem sie gemeinsam auftreten oder ausstellen sowie diskutieren und sich austauschen, um so der Frage nach dem Verhältnis von Geschlecht und Kultur sowie deren Rolle für die Kunst nachzugehen.

Trotz des Mottos „Sie“ und den Fragen von Geschlecht und Kultur, versteht sich das Festival nicht als feministisch. Es möchte stattdessen den interkulturellen künstlerischen Austausch und Kontakt zwischen Deutschland und China stärken. Der Veranstalter Bambuspforte e.V. erhofft sich, die individuelle Kraft weiblicher Kunst aus Deutschland und China zum Ausdruck zu bringen. Der in den Kunstwerken enthaltene Geist lässt sich nicht einfach auf Geschlecht und Kultur reduzieren, sondern lebt von den individuellen Erfahrungen und Auffassungen der einzelnen Künstlerinnen. So sollen die Werke in einen interkulturellen Dialog treten, der unterschiedlichste Perspektiven auf die Frage nach der Weiblichkeit in der Kunst eröffnet.

Mit einer feierlichen Gala-Show im Admiralspalast eröffnet das „6. Deutsch-Chinesische Kulturfestival Berlin“ am 26.4.2018. Auf der Bühne werden zahlreiche deutsche und chinesische KünstlerInnen (u.a. die Konghou Spielerin CUI Junzhi, die Kabarettisten LI Jindou und LI Jianhua, Der Mädchenchor der Sing-Akademie zu Berlin, die Ballettschule am Staatsballett…) zu bewundern sein, die ein reichhaltiges Programm mit Tanz, Musik, Gesang und Kabarett veranstalten. Außerdem ist im Foyer eine Fotoausstellung mit insgesamt 80 modernen Fotografien aus China zu sehen, die das Leben und die Rolle der Frau in dem Land widerspiegeln. Sie reichen von künstlerischer Portraitfotografie bis hin zu Momentaufnahmen von Alltagsszenen. Wichtige Persönlichkeiten aus Politik und Kunst sowohl von deutscher wie chinesischer Seite werden vertreten sein, etwa hochrangige Mitglieder des Chinesischen Kunst- und Literaturverbands CFLAC oder des Verbands für chinesische Fernsehkünstler CTAA. Im Anschluss an die Veranstaltung steht zudem ein großes Büfett mit kulinarischen Spezialitäten aus China bereit.

Tags darauf gibt die berühmte Konghou Spielerin CUI Junzhi zusammen mit der deutschen Harfenistin Jessyca Flemming ein Konzert, bei welchem die beiden Zupfinstrumente aus Ost und West zusammen erklingen werden. Am gleichen Tag wandert die Fotoausstellung „Frauen Chinas“ vom Admiralspalst in die Galerie JeanMichelBerlin, wo am Abend eine eigene Vernissage stattfinden wird. In den folgenden Tagen werden berühmte Kabarettisten wie LI Jindou und LI Jianhua einem Berliner Publikum im geschichtsträchtigen Hotel Adlon, wo bereits die englische Queen ihren Nachmittagstee zu sich genommen hat, bei chinesischem Tee und Gebäck Formen der traditionellen chinesischen Volkskunst näherbringen. Im Rahmen des Festivals ist außerdem eine große Tanzshow des Chang’an Ensembles in Kooperation mit der Ballettschule am Staatsballett zu sehen, bei der die jungen Tänzerinnen aus Deutschland und China sich in künstlerischer Form mit den Themen Vergangenheit und Zukunft auseinandersetzen. Zudem sind ab dem 4. Mai bei der Ausstellung „HERizon – Ihr Horizont“ in der Galerie JeanMichelBerlin insgesamt 7 chinesische und deutsche zeitgenössische Malerinnen zu sehen, die in ihren Werken auf jeweils unterschiedliche Weise der Frage nach dem Frau-sein nachgehen. Am 06. Mai geht das „6. Deutsch-Chinesische Kulturfestival Berlin“ mit einem großen Chorkonzert des Shanghaier Journalistinnenchors, dem Mädchenchor der Sing-Akademie zu Berlin und den Berliner Singfrauen im Admiralspalast zu Ende.

Seit 2013 veranstaltet Bambuspforte jährlich das Deutsch-Chinesische Kulturfestival und arbeitet dabei mit dem Chinesischen Verband für Literatur und Kunst CFLAC sowie den Asien-Pazifik Wochen zusammen. Stärker noch als in den letzten Jahren steht beim „6. Deutsch-Chinesischen Kulturfestival Berlin“ der Austausch zwischen Deutschland und China und die interkulturelle Perspektive im Fokus, da die Veranstaltungspunkte stets Arbeiten von Künstlerinnen beider Länder umfassen. Um diesen kulturübergreifenden Anspruch des Festivals stärker hervorzuheben, haben wir uns in diesem Jahr dazu entschlossen, das Festival von „Chinesisches Kulturfestival Berlin“ in „Deutsch-Chinesisches Kulturfestival Berlin“ umzubenennen. Der gemeinnützige Verein Bambuspforte e.V. wurde im Jahr 2012 mit dem Anliegen gegründet, den künstlerischen Austausch zwischen Deutschland und China zu stärken, um so ein beidseitiges Verständnis für die unterschiedlichen Kulturen der Länder zu schaffen.

Grußwort von Michael Müller, der regierende Bürgermeister von Berlin

Grußwort des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller, für das 6. Deutsch-Chinesische Kulturfestival

Mit dem Motto „Sie“ stellt das diesjährige Deutsch-Chinesische Kulturfestival Frauen in den Mittelpunkt. Es bietet Künstlerinnen eine besondere Gelegenheit zur interkulturellen Begegnung und zur Auseinandersetzung mit Fragen der Geschlechtergerechtigkeit und der Rolle von Frauen im kulturellen Bereich. Damit wird ein wichtiges gesellschafts-politisches Thema aufgegriffen, das in diesem Jahr bereits für viele Diskussionen gesorgt hat.

Das Deutsch-Chinesische Kulturfestival leistet einmal mehr einen wertvollen Beitrag zum kulturellen Austausch zwischen Deutschland und China und zu den vielfältigen zwischenmenschlichen Kontakten, die unsere Länder verbinden. Ich freue mich sehr, dass es nun schon zum sechsten Mal unsere Stadt bereichert und heiße alle beteiligten Künstlerinnen herzlich bei uns in Berlin willkommen!

Unsere heutige Zeit ist von Globalisierung geprägt. Vielfach gibt es aber auch Tendenzen zu Abschottung und Nationalismus. Die Schaffung vielfältiger Kontakte über Grenzen hinweg ist deshalb von besonderer Bedeutung.

 Gerade auch die Metropolen dieser Welt können viel bewegen. Das beweist Berlins sehr aktive und erfolgreiche Städtepartnerschaft mit Peking. Auch für diese Partnerschaft ist das Deutsch-Chinesische Kulturfestival ein schöner Baustein. Ich danke dem Verein „Bambuspforte – Gesellschaft für Deutsch-Chinesischen Kulturaustausch“ für die Initiative und für die Realisierung des Deutsch-Chinesischen Kulturfestivals. Mein Dank geht ebenfalls an alle Kooperationspartner, die zu dem breiten Angebot im Rahmen des Festivals beitragen. Allen Gästen wünsche ich viel Freude und spannende neue Eindrücke.

 Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

New Traditions: 4. Chinesisches Kulturfestival Berlin zeigt neue Facetten der traditionellen chinesischen Kultur

Vorwort

Vom 18.08.2016 – 11.09.2016 veranstaltet die Bambuspforte Gesellschaft für Deutsch-Chinesischen Kulturaustausch e.V. das 4. Chinesische Kulturfestival Berlin. Hierzu werden wieder zahlreiche Künstler aus China anreisen und in verschiedensten Veranstaltungsformen ein kleines Stück chinesischer Kultur nach Deutschland bringen. Unter dem Motto „New Traditions“ bietet das Chinesische Kulturfestival Berlin in diesem Jahr eine einzigartige Plattform, um sowohl Besuchern als auch Bewohnern der Hauptstadt die neuen Trends und Facetten traditioneller chinesischer Kunst und Kultur aufzuzeigen und näherzubringen.

Das Festival wird am Donnerstag, den 18. August um 19:00 Uhr im Palais am Festungsgraben feierlich eröffnet. Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildet die Vernissage der Gruppenausstellung „PanoramART – chinesische Kunst im Wandel“. Getreu dem Leitmotto des Festivals treffen in den ca. 40 Ausstellungsstücken der zwölf Nachwuchskünstler aus der Hubei Kunstakademie alle erdenklichen traditionellen und modernen Kunststile aufeinander und vermitteln den Gästen einen Eindruck über die aktuelle künstlerische Landschaft Chinas. In den folgenden drei Wochen erwartet die Besucher des Kulturfestivals ein gleichermaßen breites Spektrum an Darbietungen wie beispielsweise Filmvorführungen preisgekrönter Dokumentarfilme, eine Kunsthandwerkausstellung mit Kung-Fu-Show oder auch Malereien der berühmten chinesischen Künstlerin Qiu Zongkang, die beispielsweise auch die kalligrafische Gestaltung unseres Mottos „Xin Chuantong – New Traditions“ übernommen hat.

Als Ehrengast begrüßen wir in diesem Jahr Yang Mingming, Designerin und Gründerin des Modelabels NA Qipao, die erstmalig Einblicke in die chinesische Modewelt bieten wird. Den Höhepunkt des Festivals bildet eine Modenschau im Hotel Adlon Kempinski, in der Yang Mingming gemeinsam mit den renommierten europäischen Labels Karl Lagerfeld und Swarovski ihre Kleider präsentieren und im Anschluss für einen guten Zweck versteigern wird.

Weitere Informationen unter: www.chinesisches-kulturfestival-berlin.de
Die Bambuspforte Gesellschaft für Deutsch-Chinesischen Kulturaustausch e.V. ist ein kleiner Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Verständigung zwischen Chinesen und Deutschen zu fördern und somit den Kulturaustausch zwischen Deutschland und der Volksrepublik China zu intensivieren.

Eröffnungsfeier Kulturfestival
Datum: Do., 18.08.2016
Zeit: 19:00-22:00 Uhr
Ort: Palais am Festungsgraben (Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin)
Eintritt: frei, Anmeldung erwünscht

Anmeldungen unter:
E-Mail: reservation@bambuspforte.de
Fax: +49 30 6881 0170

Pressekontakt:
Frau LIU Yue
Tel.: +49 (0)30 5655 4883
Email: yue.liu@bambuspforte.de

Programmübersicht

1. Eröffnungsveranstaltung: Vernissage der Gruppenausstellung
„PanoramART – chinesische Kunst im Wandel“

Zeit: 18.08.2016, 19:00 Uhr
Ort: Palais am Festungsgraben (Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin)
Eintritt: frei, Anmeldung erwünscht
MEHR >>

2. Gruppenausstellung „PanoramART – chinesische Kunst im Wandel“

Zeit: 18.08.2016 – 21.08.2016
Ort: Palais am Festungsgraben (Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin)
Eintritt: frei
MEHR >>

3. New Tradition in der chinesischen Malerei: Eine gemeinsame Ausstellung deutscher und chinesischer Künstler

Zeit: 25.08.2016 – 28.08.2016
Ort: Palais am Festungsgraben (Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin)
Vernissage: 25.08.2016, 19:00 Uhr
Eintritt: frei, für Vernissage Anmeldung erwünscht
MEHR >>

4. Dokumentarfilme von den neuen Generation Chinas

Zeit: 02.09.2016 – 04.09.2016
Ort: Cinestar in der Kulturbrauerei (Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin)
Eröffnungsfeier: 02.09.2016, Empfang 17:00 Uhr, Filmvorführung 18:00 Uhr
Tickets: 7€/5€* (Einzelticket)
15€/12€* (Kombiticket alle Filme)
MEHR >>

5. Gespräch zum Thema Dokumentarfilme bei L.A. Stammtisch

Zeit: 04.09.2016, 16:00 Uhr
Ort: Cinestar in der Kulturbrauerei (Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin)
Eintritt: frei
MEHR >>

6. Die fließenden Seiden – Modenschau

Celebrate the Wonders of Autumn with McArthurGlen Designer Outlets

Zeit: 10.09.2016, 20:00 Uhr
Ort: Hotel Adlon Kempinski Berlin (Unter den Linden 77, 10117 Berlin)
Eintritt: 20€ (ein Getränk inklusive)
MEHR >>

7. Abschlussveranstaltung: Kung Fu aus Shaolin und Ausstellung mit Kunsthandwerk aus Henan

Zeit: 11.09.2016, ab 16:00 Uhr
Ort: Heilig-Kreuz-Kirche (Zossener Str. 65, 10961 Berlin)
Eintritt: 7€/5€*
MEHR >>

*ermäßigt für SchülerInnen und StudentInnen

Vorwort

Ein Sprichwort der Maidu-Indianer besagt:

„Am Anfang gab Gott jedem Volk einen Tontopf und aus diesem Topf schöpfen die Menschen ihr Leben.“

Der Topf ist ein Sinnbild für unser kulturelles Erbe, das unser Leben gestaltet. Jeder Mensch handelt als ein Individuum. Aus den endlosen Handlungsmöglichkeiten wählt er aktiv oder passiv aus dem Inhalt des Topfes, und formt so langsam die Essenz seines Lebens. Somit trägt er auch wieder zum Inhalt des Tontopfs, dem kulturellen Erbe, bei. Doch was ist der Inhalt des chinesischen Topfes? Erst durch die Entscheidungen, die die Chinesen im Laufe ihrer Geschichte getroffen haben, wurden sie zu denen, die sie heute sind, und führen das Leben, das sie heute führen. Das 3. Chinesische Kulturfestival Berlin möchte sich dieser Frage annehmen und ihr mit Ihnen gemeinsam auf den Grund gehen.

Während des diesjährigen Kulturfestivals ist „China“ nicht mehr nur ein Label, um etwas als exotisch zu vermarkten, oder ein politisches Schlagwort. China, das sind in erster Linie die Menschen, die dort leben, und deren Geschichten. Ihre Kultur und Traditionen sind es, was uns interessiert. Im alten Buch der Wandlungen, dem I Ging, steht geschrieben: „Die Betrachtung der Formen des menschlichen Lebens verleiht die Möglichkeit, die Welt zu gestalten.“ Erkunden Sie mit uns die alltäglichen Traditionen der Menschen in China, um so eine bessere Perspektive auf das große Ganze zu gewinnen.

ckfb_plakat_2015_h700

Vom 16. bis zum 27. September 2015, wird das umfangreiche Festivalprogramm einen Einblick geben in die weit zurück reichende Kultur Chinas. Während der zwei Wochen zeigen die zahlreichen Veranstaltungen, jede auf ihre Weise, ein Stück China. Fünf Dokumentarfilme zeigen Ausschnitte aus dem Leben gewöhnlicher Chinesen und geben einen Rückblick auf die Entwicklungen Chinas in den letzten 30 Jahren. 50 Photographien vermitteln sowohl künstlerische als auch realistische Blicke auf China. Eine von Flöten und Zitherklängen begleitete traditionelle Teezeremonie lässt mit allen Sinnen zur Ruhe kommen. Auch dieses Jahr wird in den Gärten der Welt wieder das Mondfest gefeiert. Drachentänze, eine funkelnde Laternenparade und ein Feuerwerk zu Ehren des Mondes bieten freudige Unterhaltung für die ganze Familie. Außerdem wird uns der Chinesische Akademikerchor zu seinem 20. Jubiläum wieder mit einem Konzert beehren. Mit all diesen spannenden Beiträgen wollen wir Sie in einen chinesischen Mikrokosmos entführen. Es werden Vertreter verschiedener deutscher Regierungsorgane und von Kultur- oder Kunstgruppen teilnehmen und sich mit den chinesischen Künstlern in Diskussionsveranstaltungen austauschen.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, am Dritten Chinesischen Kulturfestival 2015 teilzunehmen.

Veranstaltungskalender

Die China-Tour 2015 von Young Voices Brandenburg

Die besten Nachwuchssänger Berlins und Brandenburgs, der Landesjugendjazzchor „Young Voices Brandenburg“ unter der Leitung von Prof. Marc Secara hat vom 10.-24.03.2015 ihre Tournee durch die Volksrepublik China erfolgreich durchgeführt. Die China-Tour wurde von dem Bambuspforte e.V. – Gesellschaft für Deutsch-Chinesischen Kulturaustausch organisiert, sowie von dem Ministerium für Wissenschaft,Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und vom Goethe-Institut unterstützt

8 Konzerte in 15 Tagen vor ca. 4000 Gästen ist die Bilanz dieser sehr erfolgreichen Gastspielreise. Am 10. März startete die 19 Nachwuchstalente mit ihrem Betreuerteam von Berlin nach Peking. Dort trafen sie auf den Universitätschor der Technischen Universität Peking. Zusammen mit 30 anderen jungen Sängerinnen und Sängern sangen die Young Voices Brandenburg ein begeisterndes Konzert vor ausverkauften Saal. Schon eine Stunde vor Konzertbeginn war jeder einzelne Platz besetzt. Höhepunkt war das gemeinsam gesungene Stück „Der halbe Mond steigt auf“ – auf chinesisch gesungen.

IMG_0550

Mit ihrer neuesten Produktion „1000“ singen die Young Voices Brandenburg einige der wichtigsten und schönsten Kompositionen aus 1000 Jahren Europäischer Musikgeschichte. Die musikalische Reise geht einmal quer durch Europa und stellt 1000 Jahre alte Lieder gegen Songs aus der Gegenwart. „Hildegard von Bingen und Johann Sebastian Bach meets Coldplay und Herbert Grönemeyer“ sozusagen. So erschaffen die Young Voices Brandenburg, begleitet von Piano und Electronics eine völlig neue, überraschende Klangwelt.

IMG_0775

„Wir waren sehr daran interessiert, wie die Chinesen einen jungen Pop- und Jazzchor empfangen würden und wie sie unsere Musik aufnehmen. Durch den Einsatz von Computerbeats und Electronics sind wir ja alles andere als ein klassischer Chor. Die Reaktion des Publikums war überwältigend! Meistens hörten wir, dass sie noch niemals so einen Chor gehört hätten.“,

so der künstlerische Leiter Prof. Marc Secara. Die chinesischen Gastgeber zeigten ihren jungen Gästen viel der chinesischen Kultur. So besichtigten der Brandenburger Chor neben dem Himmelspalast und der verbotenen Stadt auch die große Mauer und zahlreiche Museen und Kulturstätten.

Mit dem Zug ging die Reise weiter nach Zhengzhou. Dort sangen die Young Voices wiederum vor ausverkauften Haus ein begeisterndes Konzert. Dieses Mal zusammen mit dem Opernchor des Henan Theaters. Höhepunkt war ein gemeinsames Stück aus der Mulan Oper. Von Zhengzhou führte sie ihre Reise weiter nach Xinxiang und Jinan, wo sie in großen Theatern und Opernhäusern gastierten. Nach der vorletzten Tourneestation Xuzhou endete die Tournee in der 25 Millionen Metropole Shanghai mit zwei ausverkauften Konzerten im Shanghai Konzerthaus.

Die erste Reise der Young Voices Brandenburg in China lässt sich als voller Erfolg bewerten. Nicht nur der musikalische Austausch mit den chinesischen Chören, sondern auch das Kennenlernen der asiatischen Kultur war für alle Mitreisenden eine große Bereicherung.

Chinesisches Kulturfestival Berlin 2014

Am 28. September 2014 fand das Chinesische Kulturfestival Berlin seinen erfolgreichen Abschluss im schönen Palais am Festungsgraben. In den vorangegangenen zehn Tagen präsentierten die Veranstalter der Bambuspforte Gesellschaft für deutsch-chinesischen Kulturaustausch Berlin dem Publikum ein farbenprächtiges Kulturfest unter Mitwirkung herausragender chinesischer und internationaler Künstler. Ein bunter Reigen aus Konzerten, Malerei- und Skulpturenausstellung, Theatervorführungen, Lesung und anderen Darbietungen ermöglichte dem Publikum, den Charm deutsch-chinesischer Kultur durch alle fünf Bereiche oder Zustände, „Klang, Farbe, Form, Bewegung und Duft“, zu erleben und zu schätzen.

Das 2. Chinesische Kulturfestival Berlin

Ohrenschmaus und Delikatessen – Höhepunkte der Eröffnungszeremonie

Das Zweite Chinesische Kulturfestival Berlin begann am Abend des 18. September im Zentrum der Berliner Kultur am Potsdamer Platz (Berliner Freiheit). Mehr als 200 chinesische und deutsche Gäste aus Kultur und Politik in Abendgarderobe nahmen an der Eröffnungsfeier teil, zu der der Vorsitzende der Bambuspforte Gesellschaft für deutsch-chinesischen Kulturaustausch Wolfram Wickert, der Kenner chinesischer Kunst und Kultur Herr Matthias Biermann als Vertreter des Auswärtigen Amtes, sowie der Repräsentant der Deutschen Lufthansa, Herr Qin Yuefeng, Ansprachen hielten.

Das 2. Chinesische Kulturfestival Berlin

20 chinesische und deutsche Künstler zeigten den Besuchern nahezu 40 Werke moderner Bildhauerei, in denen Traditionelles und Modernes kombiniert war und Ost und West gleichsam aufeinanderprallten. Anschließend brachte die chinesische Band »Da Wang Gang« dem Publikum neue Klangerlebnisse zu Ohren. Darüber hinaus bereiteten die Veranstalter mit sorgfältig vorbereiteter chinesischer Cuisine den Besuchern chinesische Gaumenfreuden.

Das 2. Chinesische Kulturfestival Berlin

Das 2. Chinesische Kulturfestival Berlin

Musikalisch über kulturelle Grenzen hinweg – das Konzert von »Da Wang Gang«

Nachdem die Eröffnungsfeier wie im Flug vergangen war, wurde das Berliner Publikum am Abend des 20. September im nächsten Zug durch das wunderbare Konzert der Band »Da Wang Gang« verzaubert. Der Sänger SONG Yuzhe und seine Musiker aus Belgien, Großbritannien und Japan widmeten den Zuhörern eine unkonventionelle Aufführung, die ihnen den musikalischen Weg zu den Kunstwerken in der Galerie bereitete. Diese Musik lässt chinesische Tradition anklingen, während sie musikalische und kulturelle Grenzen überschreitet. In ihr fließen Vergangenheit, Gegenwart wie auch das Wesen westlicher Kunstmusik zusammen. So konnte ihr eigener einzigartiger narrativer Sound entstehen, hervorragend und faszinierend. Es gab dafür immer wieder langen Applaus; ein älterer deutscher Musikliebhaber erklärte dem Veranstalter sogar, er habe sich in Berlin bisher noch nie an solch einem einzigartigen Konzert erfreuen können.

Das 2. Chinesische Kulturfestival Berlin

Das 2. Chinesische Kulturfestival Berlin

Gute Bühnenaufführung, immer wieder ein Erlebnis – chinesische Dramen erobern deutsches Publikum

Am 24. und 25. September bot die Schauspieltruppe aus Nanjing im beliebten Kreuzberger Theater Tiyatrom dem Publikum zweimal eine hochprofessionelle Vorstellung – die Dramen »Minsheng-Straße Nr. 11« und »Mein erstes Mal«. Die Zuschauer der ausverkauften Vorführungen brachen gelegentlich in helles Lachen aus und spendeten reichlich Applaus. Ein chinesisches Drama im Ausland zu sehen, Sprache und Lokalkolorit auf der Bühne mitzuerleben, das interessierte das deutsche Publikum offenbar sehr. Die Organisatoren hatten für die nicht-chinesischen Zuschauer spezielle Synchronisationstafeln vorbereitet, so dass die Sprachbarrieren überwunden und die Dialoge ohne große Mühe mitgelesen werden konnten.

Das 2. Chinesische Kulturfestival Berlin

Das 2. Chinesische Kulturfestival Berlin

Das 2. Chinesische Kulturfestival Berlin

Das 2. Chinesische Kulturfestival Berlin

Farbige Tusche, orientalischer Charme – der Zauber der traditionellen chinesischen Malerei

Vom 26. bis 28. September war in einem schönen neoklassizistischen Gebäude neben dem Deutschen Historischen Museum Berlin eine großartige Ausstellung zu sehen. Berühmte chinesische Maler brachten an die 80 Werke, die unterschiedlichste künstlerische Stilrichtungen Chinas vertraten, von Landschaften über Blumen und Vögel zu Figuren und anderen Themen, verbunden mit der Gelegenheit für die interessierten Besucher, sich selbst an die Kunst der farbigen Tuschmalerei zu wagen und ein Gefühl für den einzigartigen orientalischen Zauber der Malerei zu entwickeln. Am ersten Tag konnte das Publikum die Gemälde nicht nur betrachten, sondern auch mit den Malern selbst ins Gespräch kommen. Die Maler aus China und Deutschland mahlten vor Ort, was die Kunstausstellung zu einen Höhepunkt brachtet.

Das 2. Chinesische Kulturfestival Berlin

Das 2. Chinesische Kulturfestival Berlin

Das 2. Chinesische Kulturfestival Berlin

Freundschaftliche ost-westliche Rangelei – Leseverständnis für China

Aus der Zusammenarbeit der Bambuspforte Gesellschaft für deutsch-chinesischen Kulturaustausch Berlin mit dem Berliner Kunst- und Kulturkreis „LA Stammtisch“ entstand ein wunderbarer Buchclub, für den Christian Y. Schmidt, der ehemalige Titanic-Redakteur und Autor, seine Reiseabenteuer quer durch China teilte. Zusätzlich zu den Anekdoten aus seinem Buch „Allein unter 1,3 Milliarden“, die er in Auszügen las, erfuhren die Fans unveröffentlichte Erlebnisse des Autors. Die humorvolle und lebhafte Art seiner Lesung brachten das Publikum zum Lachen und dem Autor anhaltenden Applaus. Im anschließenden, lebhaften Austausch ging es dann hart zur Sache und es entstand eine wunderbare, lebendige Diskussion über das Verständnis der Deutschen von der alten chinesischen Zivilisation, die großes Interesse erregt.

Das 2. Chinesische Kulturfestival Berlin

Das 2. Chinesische Kulturfestival Berlin

Das zweite Chinesische Kulturfestival Berlin fand damit seinen Abschluss. Wolfram Wickert sagte für den Veranstalter, die Bambuspforte Gesellschaft für deutsch-chinesischen Kulturaustausch Berlin, „Dass ein Verein, der erst 2012 gegründet wurde, das Chinesische Kulturfestival bereits in zwei aufeinander folgenden Jahren erfolgreich in Berlin durchgeführt hat, macht uns froh. Unser Ziel ist es, mit einer perfekten, professionellen Organisation chinesische Kulturprojekte in Übersee zu fördern, chinesische Künstler einem anspruchsvollen Publikum bekannt zu machen und ihnen Anerkennung zu verschaffen.“